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  • Die Funktion des Head-Bereichs einer Webseite

    Die Funktion des Head-Bereichs einer Webseite

    Der Kopfbereich einer Webseite hat verschiedene Funktionen bzw. Informationen. Die wichtigsten sind das Bereitstellen von spezifischen Daten für Browser und Suchmaschinen, die Verlinkung zu anderen Ressourcen und das ermöglichen von Responsive Design.

    Bereitstellung von webseitenbeschreibenden Daten für Browser und Suchmaschinen

    Als erstes wäre hier das title-Element. Dieses beinhaltet den Titel der jeweiligen Webseite, der z. B. im Reiter des Tabs, des Browsers zu sehen ist. Auch in den Favoriten, welche im Browser abgespeichert werden taucht dieser auf. Bei den Suchmaschinen ist das <title>-Element, das Erste was einem in den Suchergebnissen fett-gedruckt hervorsticht . Auch das <meta>-Element mit den Attributen name="description" und name="keywords" werden für die Suchmaschine genutzt. Erstes um den Text unter dem Titel bei der Suchmaschine auszugeben. Die Keywords dienen als thematische Eingrenzungen der Webseite. Wenn es für die Webseite zudem wichtig ist, dass der Autor des Beitrags bekannt ist, wird das Attribut name=“author“ angegeben.

    ...
    <head>
      <title>Andreas Moor – Home</title>
      <meta name="description" content="Ein Blog über Webentwicklung, Linux und Buddhismus">
      <meta name="keywords" content="Webentwicklung, Linux, Buddhismus, Meta-Skills">
      <meta name="author" content="Andreas Moor">
    ...

    Neben den informationsbeischreibenden Attribut befindet sich im meta-Element auch ein content-Attribut, welches den Inhalt enthält (siehe unten bzw. oben im Beispielcode).

    Ein weiteres Attribut ist charset="UTF-8". Es gibt dem Browser die Zeichenkodierung an. UTF-8 ermöglicht die Darstellung de facto aller Weltsprachen und sämtlicher Emojis in einer einzigen Codierung.

    ...
      <meta charset="UTF-8">
    ...

    Verlinkung zu webseiteninternen und -externen Ressourcen

    Da HTML nur zur Strukturierung und nicht zum Styling und Dynamisieren von Elementen genutzt wird, werden in der Regel CSS und JavaScript als Links in die Datei im Head eingebunden. Auch das Icon der Webseite, das wie der Titel in Tabs, den Favoriten im Browser, aber auch auf immer öfter auf Tablets und Smartphones als direkt Zugriff auf die Webseite wie ein App-Icon gesichert werden kann , eine wichtige Rolle.

    ...
    <!-- Favicon -->
      <link rel="icon" href="favicon.ico">
    
    <!-- CSS -->
      <link rel="stylesheet" href="styles.css">
    
    <!-- JavaScript -->
      <script src="script.js" defer></script>
    ...

    Abgesehen von eigenem Code in Form von eigenen CSS und JavaScript, können auch der Code anderer Anbieter für die eigenen Website genutzt werden. Beispiele können z. B. Google Analytics (Traking des User-Verhaltens auf der eignen Webseite), JavaScript-Bibliotheken wie jQuery (Einbinden von spezifischen JavaScript-Code) oder auch externen Icons wir Font Awsome Icons verlinkt werden.

    ...
    <!-- Font Awesome Icons -->
      <link href="https://cdnjs.cloudflare.com/ajax/libs/font-awesome/6.5.1/css/all.min.css" rel="stylesheet">
    
    <!-- jQuery Library -->
      <script src="https://code.jquery.com/jquery-3.6.4.min.js" integrity="sha384-oNp7gYhYBiG8sFlwfb6wOVDyQIvJEVvXxkCq7UwAw3ZTPyVfFYPml78WONCZWBbO" crossorigin="anonymous"></script>
    
    <!-- Google Analytics -->
      <script async src="https://www.googletagmanager.com/gtag/js?id=GA_TRACKING_ID"></script>
      <script>
        window.dataLayer = window.dataLayer || [];
        function gtag() {
          dataLayer.push(arguments);
        }
        gtag('js', new Date());
        gtag('config', 'GA_TRACKING_ID');
      </script>
    ...

    Responsive Design

    Damit die eigenen Website auf verschiedenen Bildschirmgrößen sauber ausgegeben werden kann, wird das meta-Element mit dem Attribut name="viewport" genutzt. Dies ermöglicht, das dynamische anpassen der Breite des Geräts und macht den Inhalt lesbarer und benutzerfreundlicher.

    ...
    <meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
    </head>

    Zusammenfassung

    Der Kopfbereich ist eine Bereich, dessen Inhalt für den User nicht direkt sichtbar ist, jedoch viele wichtige Funktionen bereitstellt. Einige davon sind die benutzerfreundliche Skalierung des Inhalts auf verschiedenen Displaygrößen, das zur Verfügung stellen von Daten für Browser und Suchmaschinen, aber auch das einbinden von webseiteninternen- und externem Code. Sie alle ermöglichen es die Webseite attraktiv und dynamisch zu gestalten.

  • Die Struktur eines HTML-Dokuments

    Die Struktur eines HTML-Dokuments

    HTML ist die Grundlage jeder Website. Beim Abrufen einer Website durch den Browser wird eine Anfrage an einen Webserver geschickt, welcher entweder eine HTML-Dokument erstellt oder ein bereits bestehendes HTML-Dokument dem Borwser bereitstellt. Wenn man mit schreiben von HTML-Code anfängt, ist es wichtig die Grundstruktur eines HTML-Dokuments wie z. B. der index.html zu verstehen. Die index.html-Datei ist das Dokument, was vom Webserver zurückgegeben wird, wenn man eine Website ansurft und NICHT zu einer spezifische URL wie etwas andreas-moor.de/kontakt navigiert.

    Jedes HTML-Dokument hat eine Grundstruktur, in welcher sich der Code, bestehend aus HTML-Elementen bzw. – Tags und ihren Attributen, befindet. Die Grundstruktur sieht wie folgt aus:

    <!DOCTYPE html>
    <html lang="de">
    <head>
     <meta charset="UTF-8">
     <meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
     <title>Dokumenttitel</title>
    </head>
    <body>
     <!-- Hauptinhalt der Seite -->
     <h1>Willkommen zu meiner Webseite!</h1>
     <p>Das ist ein einfacher Absatz.</p>
    </body>
    </html>
    

    <!DOCTYPE html>

    An erster Stelle befindet sich das Doctype, eine Deklaration des Dokumententyps. Ja, Überraschung es ist wie zu sehen ist html. Der aktuelle Stand ist, dass HTML in der Version 5 ist, die Zahl aber nicht angegeben wird das HTML als ein lebender Standard gehandhabt wird. Auch ältere Verisonen wie 4. und XHTML wurde spezifische deklariert. Spezifisch benötigt man diese Angabe, damit der Browser weiß, wie er die Website rendern soll.

    <html lang=“de“> … </html>

    Das html-Element ist das Wurzelelement und ist das hierarchisch gesehen oberste Element und umfasst bzw. klammert den ganzen Inhalt der Webseite. Alle anderen Elemente sind Kinder-Elemente, sie sind also in html verschachtelt. Im Umkehrschluss ist html das Eltern-Element.

    Der Browser erkennt, durch das Element, dass alles was sich in dem Element befindet HTML-Code ist.

    lang=“de“

    Das lang-Atributt gibt im oberen Beispiel dem Browser an, dass die Webseite in der deutschen Sprache verfasst ist. Die Länderkennungen können im IANA-Register gefunden werden.

    dir=“ltr“ bzw. dir=“rtl“

    Ein weiteres Atributt, das man im html-Element finden könnte, ist das dir-Atributt. Dieses gibt ob die genutzte Sprache von ltr = left-to-right (zum Beispiel eine Sprache wie Deutsch) oder von rtl= right-to-left (zum Beispiel Arabisch) ausgegeben wird.

    <head>…</head>

    Der Head-Bereich beinhaltet Meta-Informationen über die Webseite, welche beim normalen Aufruf der Webseite für den Nutzer nicht sichtbar sind. Diese können jedoch durch die Developer-Tools (Strg+Shift+I) dargestellt werden.

    <body>…</body>

    Das body-Element beinhaltet alle im Browser sichtbaren Elemete der Webseite. Alles was sich auf einer Webseite befindet kommt folglich hier rein: Überschriften, Paragrafen, Bilder, Links etc.

    Zusammenfassung

    Die Grundstruktur eines HTML-Dokuments ist relativ easy. Wir merken uns, dass es mit der Deklaration startet, das html-Element als Wurzelelement beinhaltet, welches head und body enthält.